Das Kursende naht, was nicht heißt, es gäbe nicht noch genug Content, um die letzten Stunden des Basiskurses gewinnbringend zu füllen. Ganz im Gegenteil:
Man lernt nie aus!
Das gilt selbstverständlich auch – oder gerade für die Arbeit mit Kindern.
Besonders lehrreich sind konkrete Situationsbeispiele. Nicht zuletzt während meiner Tätigkeit als Polizistin ist mir eines absolut klar geworden:
Es gibt nichts, was es nicht gibt!
Und nicht immer ist es möglich, sich bewusst auf auftretende Situationen vorzubereiten. Hier hilft in der Regel eines enorm: Der gesunde Menschenverstand. Mindestens genauso wichtig ist das regelmäßige und wiederholte Befassen mit allen möglichen und unmöglichen Themen. Ein guter Weg, Sicherheit im Umgang mit Problemen, Konflikten und Überraschungen aller Art zu erlangen ist – um bei sprichwörtlichen Analogien zu bleiben:
Übung macht den Meister.
Konkrete Fallbeispiele sind informativ, liefern Diskussionsstoff und machen Spaß. Außerdem liefern Übungsfälle eine gute Hilfestellung beim Einschätzen des eigenen Wissensstandes.
Eine weitere, hervorragende Möglichkeit die eigenen Fähigkeiten und Motivationen im Blick zu behalten, ist das Lerntagebuch. Nach jeder Kurseinheit haben alle Teilnehmer den Tag Revue passieren lassen.
Nach dem Basiskurs steht der Weiterqualifizierung nun nichts mehr im Wege.
Nach einer erfolgreichen ersten Kurswoche – nachzulesen hier – geht es nun voller Elan weiter:
Woche 2: Bergfest
Auch in der zweiten Woche des Lehrgangs zur Basisqualifizierung für Kindertagespflegepersonen werden wir Teilnehmer wieder mit reichlich Informationen versorgt. Die Vielfalt der Themen und Informationsmaterialien ähnelt – sicherlich der kurz angesetzten Kurszeit geschuldet – gefühlt einer intensiven Druckbetankung. Umso erstaunlicher, dass sich alle Teilnehmer durchweg aufmerksam und motiviert zeigen.
DieTeilnehmer
Ohnehin sind wir eine bunt gemischte Gruppe von ambitionierten, angehenden KTPP mit unterschiedlichen Beweggründen, Erfahrungen und Zukunftsplänen.
Von der Studentin, die sich durch die Tagespflege ihr Studium finanzieren möchte, über die Mutter von vier Kindern, die einen Neuanfang wagt bis hin zu Fachkräften mit jahrzehnte langer Betreuungserfahrung ist alles vertreten.
Die Themen
Thematisch wird es zunächst erstmal „trocken“, aber die Arbeit in Selbstständigkeit erfordert nunmal Kenntnisse über Pflichtversicherungen und mögliche finanzielle Entlastungen. Zudem klopft früher oder später das Finanzamt an – da ist es sinnvoll zu wissen, was auf einen zukommt und was man keinesfalls versäumen sollte!
Genauso essentiell ist es, sich vor Beginn der Tätigkeit als KTPP mit dem umfangreichen Thema Bindung auseinandergesetzt zu haben. Neben der Bedeutung eines gelungenen Bindungsaufbaus für eine gute Beziehung zum Kind sollte man sich deren weitreichenden Auswirkungen – z.B. auf die gesetzlich festgelegten Vertretungsregelungen – bewusst machen.
Die Möglichkeit, uns mit den Themen zuhause noch einmal intensiver zu beschäftigen bekommen wir durch Ausdrucke, Hefte, Reflektionstagebuch und sonstige Infomaterialien. Ein ganzer Ordner lässt sich bis Kursende damit füllen.
Schlusswort
Nach Ende des zweiten Lerntages freuen wir uns alle gut gelaunt auf das Wochenende und sind gespannt auf die kommende letzte Woche voller neuer Eindrücke.
Lediglich die hohen Parkgebühren in der Mannheimer Innenstadt geben Anlass zum Ärgern. 🥴
Wer noch mehr zum Lehrgang Basisqualifizierung wissen möchte, kann sich auf Teil 3 der Reihe freuen.
Die erste Woche der Basisqualifizierung mit insgesamt sieben Kurstagen ist geschafft – und ich bin es auch. Wahnsinnig viel Information in sehr kurzer Zeit, das muss erstmal alles verarbeitet werden.
Ein neuer Anfang
Doch beginnen wir mal von vorne: Am Dienstag kam ich vollkommen planlos in einen Raum voller fremder Menschen. Insgesamt 11 angehende Kindertagespflegepersonen und zwei Kursleiterinnen waren gleichermaßen gespannt auf die kommende Zeit.
Die anfängliche Anspannung wurde uns durch ein nettes und aktives Kennenlernspiel behutsam genommen. Ich war schnell beruhigt, dass ich als Quereinsteigerin mittleren Alters nicht völlig aus dem Rahmen falle. Im Gegenteil: Die Gruppe setzt sich aus total unterschiedlichen Persönlichkeiten mit breit gefächerten Motivationen zusammen – Das belebt und bereichert den Lehrgang enorm!
Recht & Datenschutz: Der theoretische Einstieg
Das „trockenste“ Thema wurde zuerst angegangen: Recht. SGB VIII, BGB, Paragraphen, Definitionen… Das fühlt sich für die meisten im ersten Moment wie ein riesiger, kaum zu überwindender Berg an. Doch in Gruppenarbeiten wurschtelten wir uns gemeinsam durch die Gesetzestexte, die am Ende sogar Sinn ergaben.
Genauso „beliebt“ ist das Thema Datenschutz. Hier könnte man immer tiefer und tiefer in die Materie einsteigen. Letztendlich muss jeder seine eigene Strategie entwickeln, um sich sicher im Umgang mit sensiblen Daten zu fühlen. Der gesunde Menschenverstand und die Kirche im Dorf helfen hier oft weiter.
Finanzen und Selbstständigkeit
Bei den Finanzen wird es dann schon wieder interessanter – schließlich geht es hier u.a. um die Balance zwischen eigenem Verdienst und fairem Angebot, ein nicht unwesentlicher Aspekt in der Arbeit als KTP.
Inklusion in der Kindertagespflege
Einem sensiblen und sehr wichtigen Thema wurde ein ganzer Kurstag gewidmet: Inklusion. Nach Klärung der Begrifflichkeit erfuhren wir, wie Inklusion im Alltag der KTP umgesetzt werden kann.
Dazu gab es auch einige wunderschöne Buchempfehlungen – die Links dazu findet ihr am Ende des Beitrages.
Mein persönliches Fazit
Insgesamt waren es drei sehr intensive und informative Tage in denen ich vieles gelernt und neue Perspektiven gewonnen habe. Ich freue mich schon jetzt auf die weitere Zeit mit meinen netten und humorvollen Kolleginnen – und auf viele neue Eindrücke!
Hier findest du die empfohlenen Bücher bei Amazon:
Da die Zeit mit unserer Tochter in den ersten Monaten zwar wunderschön, aber auch wahnsinnig herausfordernd war, war ich schon während der Schwangerschaft mit meinem Sohn auf der Suche nach kleinen und großen Alltagshelfern. Die Erfahrung lehrte mich, dass alles, was insbesondere die schlaflosen Nächte etwas erleichtert, einen näheren Blick wert ist.
So stieß ich auf der Suche nach einem Flaschenwärmer auf die Baby Brezza. Der automatische Babyflaschenzubereiter (oder Babykaffeemaschine, wie wir ihn nennen) hatte sofort meine Aufmerksamkeit.
Aufgrund des stolzen Preises von ca. 250-300 € überlegte ich lange hin und her, kurz vor der Geburt schlug ich (vermutlich vor Panik) dann aber doch zu.
Und ich muss sagen, der Kauf hat sich für uns gelohnt.
So funktionierts
Wir nutzen Aptamil HA Pre Milchpulver zusammen mit der Brezza, und das funktioniert hervorragend. Vor dem ersten Gebrauch wird einmalig das Mischverhältnis eingestellt, die Einstellungen bleiben gespeichert, auch wenn das Gerät vom Strom genommen wird. Das ist super, da wir das Gerät tagsüber in der Küche nutzen und jeden Abend ins Schlafzimmer schleppen (ja, die Brezza wiegt ein bisschen was).
Pulverbehälter und Wassertank füllen und schon werden exakte Mengen temperiertes Wasser oder trinkfertige Milch auf Knopfdruck ausgegeben. Das schafft man auch um 00:30 Uhr im Halbschlaf. Und um 02:30 Uhr und 04:00 Uhr und dann wieder um 05:30 Uhr…
Nichts ist perfekt
Reinigung erforderlich
Die Milchflasche ist, wenn es mal schnell gehen muss, in wenigen Sekunden fertig, warm und schüttelfrei. Allerdings muss man den Trichter und Auswurfschacht nach jedem vierten Fläschchen grob reinigen, das kann zum falschen Zeitpunkt schonmal nerven. Außerdem ist die Maschine recht laut und das Display leuchtet durchgehend blau, was vor allem Nachts störend sein kann (uns stört es nicht).
Grundreinigung und Entkalkung werden monatlich empfohlen. Das ist zwar nicht umständlich, während des Entkalkens ist die Brezza jedoch für ganze vier Stunden nicht nutzbar. Einige Nutzer berichten von Problemen mit dem Mischverhältnis. Das ist uns bisher jedoch nicht aufgefallen.
Fazit
Wir bereuen den Kauf nicht! Braucht man das? Nein. Wer aber bereit ist, im ohnehin anstrengenden Babyalltag einen Batzen Geld für etwas Entlastung hinzulegen, der ist mit der Brezza gut bedient.
Unter folgendem Link kannst du dir die Baby Brezza bei Amazon ansehen:
Was als Notlösung begann, stellte sich als absoluter Glücksgriff heraus!
Nachdem die Suche nach einem Kindergartenplatz für unsere Tochter – wie für so viele andere Mannheimer Familien auch – leider erfolglos blieb und die Zeit knapp wurde, wandten wir uns im November 2021 hilfesuchend mit Hinweis auf den gesetzmäßigen Rechtsanspruch an die Stadt Mannheim. Nun wurde uns ein Betreuungsplatz (VÖ) im Kinderhaus St. Peter angeboten. Eigentlich liegt der Kindergarten ausserhalb des für uns zumutbaren örtlichen Bereichs, doch mangels Alternative nahmen wir das Platzangebot schließlich dankend an.
Erster Eindruck
Schon beim ersten Besichtigungstermin zeigte sich die offene und liebenswerte Art der Mitarbeiter, die meine Tochter herzlich begrüßten und bereits beim Namen nannten.
Auch Uwe Noack, Leiter der Einrichtung, überzeugte sofort mit seiner lockeren Art, als er uns gekonnt durch die großen und angenehmen Räumlichkeiten führte.
Die Entscheidung war gefallen. Unsere Tochter würde Teil des Kinderhauses St. Peter werden.
Vier Jahre Kindheit in St. Peter
Die Eingewöhnung verlief problemlos; schon nach einer Woche war unsere Tochter ein vollwertiges Mitglied der Hasengruppe, wo sie mit ihren Erzieherinnen den Jackpot knackte.
Liebevoll und bedürfnisorientiert, gleichzeitig auch vorbildlich und wegweisend wurde meine Tochter knapp vier Jahre lang von Ani und Stella durch ihre Kindheit begleitet.
Sowohl im Alltag, als auch bei besonderen Ereignissen wie den schön gestalteten Sommerfesten, Themenparties, Geburtstagsfeiern, kleinen und großen Ausflügen oder dem Flohmarkt war meine Tochter immer mit Freude dabei. Mal kam sie aufwändig geschminkt, mal mit den tollsten Basteleien nachhause und hatte immer etwas Spannendes zu erzählen.
Ein dickes Portfolio mit Erinnerungen an die gesamte KiGaZeit gab es zum Abschied.
Die jährlichen Entwicklungsgespräche waren immer angenehm und super interessant. Die Erzieher kennen das eigene Kind eben aus einer ganz anderen Perspektive.
Besonders hervorzuheben ist der rücksichtsvolle Umgang der Erzieher mit ihren Schützlingen. Es gab keine Flut von starren Regeln. Die Kinder durften sich im vertretbaren Rahmen frei entfalten. Ein gut ausbalancierter, bedürfnisorientierter Umgang bei gleichzeitiger Vermittlung von sozialem Verhalten war mir wichtig und das haben Ani und Stella perfekt umgesetzt.
Vorschule
In der Vorschule gehörte meine Tochter dann plötzlich schon zu den „Großen“. Sie konnte es jede Woche kaum erwarten, wieder etwas Neues zu lernen und zuhause stolz von ihren Fortschritten zu erzählen. Besuche u.a. im Krankenhaus, bei der Polizei oder im Fußballstadion waren immer das Highlight der Woche. Die Erzieherinnen Maria und Julia waren genau richtig für den Job!
Und dann… der Abschied
Der fiel Mama zugegeben viel schwerer als dem Kindergartenkind selbst. „Ich kann es mir nicht vorstellen, deshalb bin ich auch nicht traurig“ waren die ehrlichen Worte meiner Tochter an ihrem letzten Tag, während ich schon erste Tränen vergossen hatte. Dieser Lebensabschnitt ist nun zu Ende und ein neuer, genauso aufregender darf beginnen.
Ich bin mir sicher, dass meine Tochter immer gerne an ihre Zeit im St. Peter Kinderhaus zurückdenken wird. Ich jedenfalls werde es ganz sicher und stehe mit meinem Sohn schon wieder in der Warteschlange.
Bibliothek
Was ist euch bei der Auswahl einer Betreuungstätte für euer Kind besonders wichtig?
Nachdem die Schultüte gebastelt, das passende Outfit – natürlich von Oma – besorgt und die wehmütigen Tage des Kindergartenabschiedes überstanden sind, kann der große Tag nun endlich kommen.
Mama und Papa sind aufgeregter, als das Schulkind selbst. Und natürlich wird einem an einem so besonderen Tag mal wieder nur zu bewusst: So schnell vergeht die Zeit. Gleichzeitig freut man sich selbstverständlich für sein Kind und auf die aufregende Zeit, die nun bevorsteht.
Gemeinsam mit der engsten Familie und dem besten Freund geht es zur Begrüßung in die Turnhalle der Schule, wo die Schulanfänger herzlich mit einem Lied von den Zweitklässlern aufgenommen werden.
Anschließend folgt die erste Schulstunde und dann geht es auch schon wieder nachhause, wo die prall gefüllte Schultüte ganz dringend ausgepackt werden will!
Dank des tollen Wetters können die Kinder sich nach dem Grillen im Garten und bei einer Runde „Stopptanz“ ordentlich austoben, um am Abend total erschöpft, aber glücklich und stolz ins Bett zu fallen. Um so richtig zu verstehen, was da eigentlich heute passiert ist, braucht es allerdings noch ein wenig Zeit.
Und nicht vergessen: Ein Tag wie dieser soll für alle ein ganz besonderer sein. In erster Linie geht es jedoch ums Kind; da darf die Bewirtung der Gäste im Zweifelsfall auch mal hinten anstehen 😉
Wir wünschen allen Schulanfängern einen guten Start ins erste Schuljahr, mögen die Sommerferien ewig dauern.
Unser Trip nach Günzburg ins Legoland Deutschland Feriendorf
Natürlich lief mal wieder alles anders als geplant… Ursprünglich wollten wir auf unserem Weg ins Allgäu nur einen Stopp einlegen und einen Tag im Legoland Deutschland verbringen. Aus diesem Tagesausflug wurde schließlich ein kleiner Familienurlaub. Und das nicht ohne Grund: Die schöne, saubere und kindgerechte Unterkunft, das leckere Frühstücksbuffet, die Freizeitangebote und das faire Preis-Leistungs-Verhältnis haben uns überzeugt.
Im Legoland
Selbst der zwischenzeitliche Nieselregen tat unserer guten Laune keinen Abbruch. Im Gegenteil, die leichte Nässe hielt Besucherzahlen und somit auch Warteschlangen an den spannenden Attraktionen in Grenzen. Vom gemütlichen Schlendern durch die Miniaturwelt, über das 4D-Kiono bis hin zu adrenalingeladenen Achterbahnen ist hier für Kleinkind, Teenie und Eltern alles vertreten. Wir haben insgesamt drei Tage in sehr gemütlichem Tempo ohne aufkommende Langeweile im Legoland Deutschland verbracht.
Das Feriendorf
Nach einem akzeptablen Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants erholten wir uns dann in unserem liebevoll gestalteten Zimmer in der Waldabenteuer Lodge. Auch hier haben sich die Veranstalter eine kleine Überraschung für die Kleinsten einfallen lassen. Natürlich will ich an dieser Stelle nicht spoilern! Das reichhaltige Frühstücksbuffet bot die perfekte Grundlage für einen energiegeladenen Tag bei Minigolf, im Hochseilgarten oder auf einem der zahlreichen Spielplätze zum Toben und Entdecken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Aufenthalt im Legoland Feriendorf ideal ist für Familien, die Action und Entschleunigung miteinander verbinden möchten. Die liebevoll gestalteten Themenunterkünfte lassen Kinderherzen höher schlagen, während zahlreiche fussläufig zu erreichende Spielmöglichkeiten eine spontane und stressfreie Urlaubsgestaltung ermöglichen.
Wir können das Legoland Deutschland Feriendorf guten Gewissens empfehlen.
Kleiner Tip: Auch außerhalb des Feriendorfes finden sich Freizeitangebote, die in unter einer Stunde mit dem Auto erreichbar sind. Da unsere Tochter Schwimmen liebt, haben wir z.B. dem „Titania“ Erlebnisbad in Neusäss einen Besuch abgestattet.
Welche Urlaubsorte könnt ihr für Familien empfehlen?